Vlinders

Bund bestätigt: Schweizer Biodiversität im Sinkflug

Ein aktueller Bericht des Bundes bestätigt, was unlängst befürchtet wird: Immer mehr Lebensräume, Pflanzen- und Tierarten sind bedroht. Über ein Drittel – weit mehr als in anderen europäischen Ländern – der beobachteten Pflanzen-, Tier- und Pilzarten werden aufgrund der Ergebnisse als bedroht eingestuft. Der häufige Einsatz von Pestiziden im Ackerbau ist verheerend für Insektenpopulationen. Auch in unserem Nachbarland sind die Bestände der Insekten im Sinkflug: In Deutschland ist mancherorts der Fluginsektenbestand seit 1989 um 80 Prozent geschrumpft (naturschutz.ch berichtete).

De rijke biodiversiteit in het Berkelland wordt door de industriële landbouw aangetast

Berkelland, één van de grootste plattelandsgemeenten van Nederland met een oppervlakte van zo'n 285.000 km2, behoort tot de top 50 van Nederland als het gaat om biodiversiteit in de natuur met maar liefst 1161 planten- en diersoorten. De herhaalde ruilverkavelingen, waaronder in het gebied rond Beltrum, hebben het landschap een rechtlijnig karakter gegeven, weg van het oude Kampenlandschap met heggen en houtwallen en bochtig lijnenspel. Het heeft grote gevolgen gehad voor de omringende flora en fauna. Veel soorten zijn verdwenen of hebben de grootste moeite om zich in stand te houden.

Zuid-Holland roeit met milieuverontreiniging met imidacloprid insecten en de insectivoren uit

Het gaat niet goed met de biodiversiteit in Zuid-Holland. Dat blijkt uit een in 2014 verschenen rapport van het kennisinstituut Alterra. In twaalf jaar tijd is het aantal akker- en weidevogels met meer dan dertig procent achteruit gegaan, en het aantal exemplaren van bedreigde soorten van de zogenaamde rode lijst met zeventig procent. Bedreigde soorten die in Zuid-Holland al jaren sterk achteruitgaan zijn bijvoorbeeld de zilveren maanvlinder (Boloria selene), de groene glazenmaker (Aeshna viridis), de grutto (Limosa limosa), de patrijs (Perdix perdix) en de boomvalk (Falco subbuteo).

Bundesamt warnt: Agrarwende muss Vögel und Insekten retten

Die Lage für Vögel, Insekten, Pflanzen und ganze Lebensräume in Agrarlandschaften verschlechtert sich einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zufolge dramatisch. „Praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft sind von einem eklatanten Schwund betroffen”, teilte die Präsidentin des Bundesamts, Beate Jessel, in Berlin mit. Die Entwicklung sei „alarmierend”, es brauche dringend eine Kehrtwende in der Agrarpolitik.

De terugloop van baardvleermuizen - Jan Mager legt de vinger op de zere plek

De Provincie, maar ook de Zoogdiervereniging, wil blijkbaar niet zien dat gelijktijdig met de explosieve groei van de bollenteelt in de provincie Drenthe de vlinderpopulaties zijn afgenomen. Dat bijen en hommels en andere insecten het moeilijk hebben. En dat dus ook vleermuizen in aantal afnemen.’ Aan het woord is vleermuisdeskundige van IVN-afdeling Hoogeveen Jan Mager. Hij is lid van Vleermuiswerkgroep Drenthe (VleD), werkend onder de paraplu van Zoogdiervereniging Nederland.

Thüringens Artenvielfalt ist am Schwinden - Mehr als ein Drittel der Arten kämpft ums überleben

Die Gesamtgefährdung aller Arten im Freistaat liegt bei über 40 %. Zur Thüringenfauna zählen derzeit zum Beispiel 127 Arten von Tagfaltern. Davon gelten circa 50% als gefährdet. Die Hälfte aller wirbellosen Tiere weist einen ähnlich schlechten Zustand auf. Ungefähr 17.000 der Thüringer Arten sind so gut untersucht, dass ihr Gefährdungszustand in Thüringen bekannt ist. Dieser Zustand ist in den aktuellen Roten Listen für den Freistaat Thüringen veröffentlicht.

Wenn Blühstreifen kaum blühen

Schmetterlinge sind selten geworden. Auch den leuchtend roten Klatschmohn am Rande eines Ackers findet man kaum noch. Gefühlte Beobachtungen? Oder Realität? Geht es nach Thomas Starkmann von der Biologischen Station des Kreises Steinfurt sind „Ackerränder in der bekannten Form kaum noch sichtbar.“ Die Folgen seien durchaus sichtbar: „Wir beobachten einen großen Rückgang an Insekten. Weiter stellen wir fest, dass Vögel wie die Feldlerche oder der Kiebitz immer mehr Lebensraum verlieren. Das Rebhuhn kann durchaus schon als gefährdet bezeichnet werden.“

Alarmierender Rückgang von europäischen Süßwasserfischen, Weichtieren und Pflanzen

Die Europäische Rote Liste ist eine regelmäßige periodische Bewertung des Erhaltungszustands von etwa 6 000 Arten. Sie legt fest, ob diese Arten in Europa durch Aussterben bedroht sind, so dass Erhaltungsmaßnahmen ergriffen werden können, um diesen Trend umzukehren. Vorwiegend von der Europäischen Kommission finanziert, ist diese Liste Teil der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Die jüngste Untersuchung der in Europa heimischen Fauna und Flora hat ergeben, dass ein großer Anteil Weichtiere, Süßwasserfische und Gefäßpflanzen als gefährdet einzustufen ist.

Die stetige Intensivierung der Agrarwirtschaft muss ein Ende haben

Zur heutigen Vorstellung der Roten Liste gefährdeter Biotope durch Umweltministerin Hendricks erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutz: Der Bericht ist ein Desaster für die Bundesregierung. Wenn Weiden und Wiesen in ihrem ökologischen Gleichgewicht derart bedroht sind, wirft das auch ein schlechtes Licht auf die Umweltministerin. Dass fast zwei Drittel der Lebensräume in Gefahr sind, hat weitreichende Folgen für die Artenvielfalt. Drei von vier hier heimischen Vögeln sind gefährdet. 35 Prozent der Ackerwildkräuter und 39 Wildbienenarten sind ausgestorben.

Wildpflanzen – eine bedrohte Art

Die Pädagogin Hannelore „Loki“ Schmidt, wurde neben ihrem Ehemann, dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, besonders durch ihre Liebe zur Natur bekannt. 1976 gründete sie das Kuratorium zum Schutz gefährdeter Pflanzen, das 1979 in eine Stiftung überführt wurde. Durch den Zusammenschluss mit der Stiftung Naturschutz Hamburg entstand 1990 die heutige „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutze gefährdeter Pflanzen“ kurz die „Loki Schmidt Stiftung“. In den intensiv bewirtschafteten Äckern lebten ursprünglich rund 350 Pflanzenarten.